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    Password-Pusher-Alternative: Erseni Vault im ehrlichen Vergleich

    Beide verschicken Zugangsdaten über Links, die nach dem Abruf verfallen, und beide können Zugangsdaten auch anfordern. Der Unterschied liegt darin, wo verschlüsselt wird und wer den Schlüssel hält. Auch dort, wo Password Pusher vorne liegt, steht es hier.

    DSGVO-konform Hosting in der EU Zero Knowledge
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    Die kurze Antwort

    Was sich wirklich unterscheidet

    Kurz gefasst: Password Pusher ist seit Jahren etabliert, bringt Dateien, ein Audit-Log für jeden Push und eine Wahl zwischen EU- und US-Instanz mit. Erseni Vault unterscheidet sich in einem Punkt, der für dich zählen kann: verschlüsselt wird im Browser, der Server sieht weder beim Senden noch beim Anfordern den Klartext.

    Punkt für Punkt

    Jede Zeile sagt, was das jeweilige Werkzeug tatsächlich tut, nicht nur Haken oder Kreuz. Wo wir hinten liegen, steht das da.

    Kriterium Password Pusher Erseni Vault Verschlüsselung im Browser (Zero Knowledge) Password Pusher Serverseitig Password Pusher verschlüsselt den Inhalt mit AES-256-GCM auf dem Server. Den Schlüssel hält der Betreiber, technisch könnte er den Inhalt lesen. Erseni Vault Ja AES-GCM-256 im Browser. Der Schlüssel steht im Teil der URL hinter dem #, den Browser nie an den Server schicken; Erseni sieht nur Chiffretext. Eine im Dashboard vergebene Notiz zu einem Geheimnis speichern wir dagegen im Klartext; sie beschriftet das Geheimnis, sie enthält es nicht. Zugangsdaten anfordern Password Pusher Ja, mit Serverschlüssel, in bezahlten Tarifen Mit Requests schickst du jemandem einen Link, über den er dir etwas hochlädt. Im gehosteten Angebot gehört das zu den bezahlten Tarifen, und die Antwort wird mit demselben serverseitigen Schlüssel verschlüsselt wie der Sendeweg. Erseni Vault Ja, Ende-zu-Ende Du erzeugst einen Anforderungs-Link für eine bestimmte Person. Deren Browser erzeugt lokal ein Schlüsselpaar (X25519) und verschlüsselt die Antwort, lesen kannst nur du sie. Die Person braucht weder Konto noch Software. Secrets für KI-Agenten Password Pusher API und CLI zum Senden Password Pusher hat eine JSON-API und ein Kommandozeilenwerkzeug, mit denen ein Programm Pushes anlegt. Eine Bindung des Werts an einen Befehl und eine Maskierung der Ausgabe gehören nicht dazu. Erseni Vault vault-ask und MCP-Server Ein Agent fordert den Wert über einen Link an, du gibst ihn im Browser ein und siehst dabei den Befehl, der ihn bekommt. vault-ask gibt ihn nur an genau diesen Befehl weiter und maskiert ihn in dessen Ausgabe; im Chat und im Sitzungsprotokoll steht er nie. Konto zum Senden nötig Password Pusher Nein Der kostenlose Tarif funktioniert ohne Registrierung. Teamfunktionen und eigenes Branding brauchen ein Konto. Erseni Vault Weder zum Senden noch zum Anfordern Senden und Anfordern gehen ohne Registrierung. Ein kostenloses Konto bringt nur das Dashboard mit dem Status deiner Secrets dazu. Ablauf und Selbstzerstörung Password Pusher Nach Aufrufen oder Tagen Ein Push verfällt nach einer einstellbaren Zahl von Aufrufen, nach Ablauf einer Frist oder nach dem, was zuerst eintritt. Erseni Vault Ja, beim ersten Abruf Der erste Abruf löscht den Datensatz in derselben Datenbankoperation, mit der er gelesen wird. Ein zweiter Abruf findet nichts mehr vor. Dateien Password Pusher Ja, in bezahlten Tarifen Datei-Pushes gibt es im gehosteten Angebot ab dem kleinsten bezahlten Tarif. Erseni Vault Eingeschränkt Anhänge gibt es im Business-Tarif, eine Datei bis 10 MB je Geheimnis. Audit-Log Password Pusher In allen Tarifen Für jeden Push und jede Anfrage wird protokolliert, wann er angelegt, aufgerufen und gelöscht wurde. Erseni Vault Im Business-Tarif Wer wann welches Geheimnis abgerufen hat, zeigt das Audit-Log des Business-Tarifs, samt Export. Quelloffen und selbst hostbar Password Pusher Ja, Apache-2.0 Die Open-Source-Edition steht unter Apache-2.0 auf GitHub und läuft als Docker-Container. Daneben gibt es eine kostenpflichtige Pro-Edition zum Selbsthosten. Erseni Vault Ja Die Krypto-Komponente steht unter AGPL in einem öffentlichen Spiegel und lässt sich selbst betreiben. Reife und Verbreitung Password Pusher Seit vielen Jahren im Einsatz Das Projekt wird seit Langem aktiv gepflegt und nach eigener Angabe für Millionen geteilter Secrets genutzt. Erseni Vault 2026 gestartet, kleines Projekt Erseni Vault ist jung, die Nutzerbasis ist klein und ein externer Krypto-Audit steht noch aus. Wer maximale Betriebsreife braucht, muss das einrechnen. Serverstandort Password Pusher EU- oder US-Instanz Das gehostete Angebot gibt es als EU- und als US-Instanz, du wählst selbst. Hängt deine Compliance daran, prüf die aktuellen Angaben des Betreibers. Erseni Vault Deutschland (Hetzner, Falkenstein) Server und Backups liegen in der Europäischen Union. Die Auftragsverarbeiter sind unter /subprocessors einzeln aufgeführt.

    Wofür Password Pusher die bessere Wahl ist

    Ehrlich abwägen

    Du willst Dateien teilen statt kurzer Zugangsdaten. Dafür ist Password Pusher gebaut.

    Du brauchst ein Audit-Log für jeden einzelnen Push, auch ohne Business-Tarif.

    Du willst einen Dienst mit langer Betriebsgeschichte und großer Nutzerbasis.

    Dir reicht serverseitige Verschlüsselung, und du willst dafür zwischen einer EU- und einer US-Instanz wählen können.

    Der Unterschied beim Anfordern: wer den Schlüssel hält

    Anfordern statt senden

    Beide Dienste lösen die Gegenrichtung: du brauchst einen Zugang von jemand anderem und schickst ihm einen Link, statt auf eine Mail zu warten. Bei Password Pusher wird die Antwort auf dem Server verschlüsselt, mit einem Schlüssel, den der Betreiber hält. Bei Erseni Vault erzeugt der Browser der Person lokal ein Schlüsselpaar, verschlüsselt die Eingabe damit und schickt uns nur Chiffretext; entschlüsseln kannst allein du. Die Person braucht in beiden Fällen kein Konto. Ist dir egal, ob der Betreiber technisch mitlesen könnte, bringt dir ein Wechsel an dieser Stelle wenig.

    Anforderungs-Link erstellen So funktioniert es

    Woher diese Aussagen stammen

    Quellen und Grenzen dieses Vergleichs

    Wir vergleichen gegen öffentliche Dokumentation und Quellcode und sagen dazu, wo wir etwas nicht selbst nachgeprüft haben. Produkte ändern sich: hängt deine Entscheidung an einem Detail von hier, prüfe es an der Quelle nach, bevor du dich darauf verlässt.

    Password Pusher auf GitHub Open-Source-Edition unter Apache-2.0, Verschlüsselung der gespeicherten Daten, Ablauf nach Aufrufen und Zeit, JSON-API.

    Password Pusher: Vergleich mit Bitwarden Send Die Selbstbeschreibung des Anbieters zu serverseitiger Verschlüsselung, Requests und Dateien in den bezahlten Tarifen, Audit-Log und EU- und US-Instanz.

    Password Pusher CLI Das Kommandozeilenwerkzeug für die API.

    Ausprobieren, bevor du dich entscheidest

    Verschicke jetzt ein Secret oder erzeuge einen Anforderungs-Link, ganz ohne Konto. Der Vergleich oben lässt sich leichter beurteilen, wenn du beides einmal benutzt hast.

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