Ein Betreiber, 70 Deployment-Secrets, vier Wochen Arbeit mit einem KI-Coding-Agenten. Am Ende standen 68 der 70 Werte im Klartext in dessen Sitzungsprotokollen. Hier steht, wie das gemessen wurde, was als exponiert gilt und wo die Messung ihre Grenzen hat.
Ein Secret gilt als exponiert, wenn sein vollständiger Wert unverändert im Klartext in mindestens einer Protokolldatei steht. Teilstücke, kodierte Formen wie Base64 und bloße Schlüsselnamen zählen nicht.
68 der 70 Secrets standen im Klartext in mindestens einem Sitzungsprotokoll, verteilt auf 99 Dateien. Nur zwei Werte kamen in keinem Protokoll vor. Jeder Treffer geht auf einen von vier Wegen zurück, und auf jedem davon stand der Wert in der Ausgabe eines Werkzeugs, das der Agent aufgerufen hatte.
Gemeinsam ist allen vier Wegen: was ein Werkzeug ausgibt, liest der Agent, und was der Agent liest, steht danach dauerhaft im Sitzungsprotokoll auf der Platte.