Beide Dienste verschicken Secrets, die sich nach dem ersten Abruf selbst zerstören. Der Unterschied liegt darin, wer den Schlüssel hält und ob du Zugangsdaten auch gezielt anfordern kannst. Hier steht beides nebeneinander, auch dort, wo OneTimeSecret vorne liegt.
Kurz gefasst: OneTimeSecret ist länger am Markt, bekannter und für das reine Verschicken eines Einmal-Links völlig ausreichend. Erseni Vault unterscheidet sich in zwei Punkten, die für dich zählen können: der Server sieht den Klartext nie, weil im Browser ver- und entschlüsselt wird, und du kannst Zugangsdaten bei einer bestimmten Person anfordern, statt sie nur zu verschicken.
Jede Zeile sagt, was das jeweilige Werkzeug tatsächlich tut, nicht nur Haken oder Kreuz. Wo wir hinten liegen, steht das da.
Dein Team kennt und nutzt den Dienst bereits. Ein Wechsel kostet Umgewöhnung, und für das reine Verschicken eines Einmal-Links bringt er dir wenig.
Du willst eine dauerhafte Ablageseite unter deiner eigenen Domain, auf der dir laufend Leute etwas hinterlegen können. Genau dafür sind Incoming Secrets gebaut.
Dir reicht serverseitige Verschlüsselung, und du willst dafür einen Dienst mit vielen Betriebsjahren im Rücken.
Der übliche Ablauf ist umgekehrt falschherum. Du brauchst ein Passwort von jemandem, also bittest du per Mail darum, und die Antwort kommt im Klartext per Mail zurück. Genau das lösen Einmal-Link-Dienste nicht: sie helfen dem, der etwas verschickt, nicht dem, der etwas braucht. Bei Erseni Vault erzeugst du einen Anforderungs-Link und schickst ihn an die Person. Ihr Browser erzeugt lokal ein Schlüsselpaar, verschlüsselt die Eingabe damit und schickt nur das Chiffrat an uns. Entschlüsseln kannst allein du. Der Gegenüber braucht kein Konto, keine Software und muss nichts verstehen, was über das Ausfüllen eines Feldes hinausgeht.
Wir vergleichen gegen öffentliche Dokumentation und Quellcode und sagen dazu, wo wir etwas nicht selbst nachgeprüft haben. Produkte ändern sich: hängt deine Entscheidung an einem Detail von hier, prüfe es an der Quelle nach, bevor du dich darauf verlässt.
OneTimeSecret auf GitHub Release 0.26.0 vom 19.07.2026 hat Incoming Secrets ausgeliefert. Zur serverseitigen Verschlüsselung folgen wir der Beschreibung des Projekts; wir haben sie nicht im Quellcode nachgemessen.
Dokumentation zu Incoming Secrets Beschreibt die Ablageseite auf einer verifizierten Custom Domain. Die Seite trägt weiterhin den Hinweis, dass sie in Arbeit ist.
Quellcode von Erseni Vault Die Krypto-Komponente hinter Senden und Anfordern, unter AGPL nachlesbar.
Verschicke jetzt ein Secret oder erzeuge einen Anforderungs-Link, ganz ohne Konto. Der Vergleich oben lässt sich leichter beurteilen, wenn du beides einmal benutzt hast.
Kostenloser Tarif, keine Kreditkarte, kein Vertriebsgespräch.